Jugendschutz bei Addons/Patches von "bösen" Spiele

Fragen zu gekürzten Spielen für PC, X-Box, Playstation usw. hier herein.

Jugendschutz bei Addons/Patches von "bösen" Spiele

Beitragvon forenuser » 31.01.2009, 01:01

Hallo,

wir haben eine Webseite die sich mit Spielen beschäftigt.
Wir möchten gerne diverse Patches /Mods/Addons auf unserer Seite zum download anbieten. Nun unsere Hürde das Jugendschutzgesetz.

Ich meine es ist klar wenn ein (freies) Update für ein zensiertes Ballerspiel oder was auch immer zum Vorschein kommt, das man dies nicht ohne weiters verbreiten darf.
Aber wie sieht es mit Patches zur reinen Fehlerbehebung aus?

Ok die Patches könnten Sachen enthalten die gegen das Jugenschutzgesetzverstossen.

Aber Mods die aus Menschen stupide Roboter machen?
Oder Patches die in W*******n 333D diverser Symbole / Bilder. Blümchen hinzaubern? Also kurz Entschärfen?

Die dürften doch harmlos sein.

Das eigentliche anbieten von Patches zu den passenden Spieletitel die ab 18 sind, wären nach meiner Meinung durch die Gesetze strafbar.

Sehe ich das richtig?

Ich denke man müsste eine Alter Verifizierungs System verwenden.
Also erst alles durchs Postident Verfahren erfolgreich abschließen dann erst den Download anbieten. (was anderes ist nach meiner Recherche durch die Landesmedienanstalten oder Institutionen nicht erlaubt).

Aber wer will denn schon 3-4 Tage auf einen simplen download warten?
Zumal der Interessent auf www.hier-bekommst-du-alles-was-in-de-verboten-ist.to viel schneller fertig ist.

Klar wäre es eine Leichtigkeit die Sachen ausserhalb von Deutschland auf einen Webserver in der Pampa von Senegal anzubieten.
Aber andere "Länder" andere Gesetze. (die muss man auch wieder beachten)

Und wenn man als Nichtjurist nur mal die §§ 5-9 aus dem Strafgesetzbuch überfliegt,
dann kann ich ja auch belangt werden wenn ich eine Seite in Hamburg erstelle und nach Togo uploade.

Also wie seht ihr das?
Lieber alles was gegen Jugendschutz verstoßen kann, pauschal durchs Post Ident Verfahren jagen oder nur "unter 14/16" Patches/Erweiterungen/Mods als Downloads anbieten
oder gleich das Vorhaben kicken?

Vielen Dank fürs zu lesen und danke für die hoffentlich lebhafte Diskussion.[/u]
Korrektur vom Titel funktioniert nicht*sorry*
Zuletzt geändert von forenuser am 01.02.2009, 09:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon forenuser » 31.01.2009, 20:19

Mhhm ist am Wochenende allg hier wenig los? Oder war mein Postung zu kompliziert?
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Beitragvon Pyri » 31.01.2009, 22:45

Ich fürchte dieses Posting ist etwas unklar, ja :-)
Auch weiß ich gar nicht worum es eigentlich geht, nehme aber an um Modifikationen indizierter-beschlagnahmter Sachen aus dem PC-Bereich. Diese sogenannten "Blut-Patches" - falls es darum gehen sollte - sind meines Wissens nach überhaupt nicht geregelt. Dass man als Deutscher keine Seiten im Ausland aufbauen dürfe ist mir jedenfalls völlig neu.
Ich bin übrigens Österreicher, auch kein Jurist - Länder mit ähnlichen Gesetzeshürden wie Deutschland in diesen Bereichen sind mir aber keine bekannt. Um Zensur ginge es aber ja auch erst dann, wenn mal was auf der Seite konkret beanstandet geworden wäre von wem - diese indiziert oder sonstwas. Ansonsten handelt es sich dabei doch eher um schwierige Sicherheitsvorkehrungen...
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Beitragvon forenuser » 01.02.2009, 10:05

Pyri hat geschrieben:Ich fürchte dieses Posting ist etwas unklar, ja :-)


Ich denke du hast Recht drum habe ich es ein bissel überarbeitet.

Pyri hat geschrieben: Dass man als Deutscher keine Seiten im Ausland aufbauen dürfe ist mir jedenfalls völlig neu.

Also machen kann man alles. Muss nur legal im Ausland bzw in Deutschland sein.

Bestes Beispiel: Ftpwelt.com

Die haben Warez angeboten und schnelleren Zugang via Geld angeboten.
Die kamen ursprünglich aus Thüringen und hatten ihre Server im Ausland zB Kasachstan etc.
Pyri hat geschrieben:Ich bin übrigens Österreicher, auch kein Jurist - Länder mit ähnlichen Gesetzeshürden wie Deutschland in diesen Bereichen sind mir aber keine bekannt.


Das bringt mich auf folgende Idee,
mhhm ich müsste Mittel und Wege finden "flexibler Ausländer" zu werden... Oder eine Vertretung finden.
Damit ist der Spass dann gegessen *denke ich.

Hat ja auch Beathe Uhse so. Wenns um die Umgehung von Geld/Gesetz geht, sitzen die nicht mehr in Flensburg sondern in der Schweiz ... clever..
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